11. Dezember





Das Feuer ...


Wie so oft, war es ein sehr schöner Abend.

Wir sprachen über Gott und die Welt und tranken guten Wein und hörten ruhige und die Sinne ansprechende Musik.

Ich hatte wieder einmal die Gelegenheit, ein Pfeifchen genüsslich zu rauchen, und in dieser Atmosphäre wird
dieses sogar im Allgemeinen gern akzeptiert. Es war einfach eine herrliche, entspannte und gelöste Stimmung.

Ich legte ab und zu ein Stück Holz nach, immer darauf bedacht, das Feuer in angemessenem Maße am brennen
zu halten, aber nicht unnötig hoch auflodern zu lassen.

Als ich so in das Feuer schaute, kam es mir in den Sinn, wie schwer es doch gerade heute ist, Freunde zu finden
und vielmehr noch, diese Freundschaften zu erhalten.

Besonders gilt dies wohl für Beziehungen, die über eine Freundschaft hinausgehen sollen.

Wie kann man das anfängliche, große Feuer der Zuneigung oder gar Liebe über Jahre am brennen halten und wie
viel Feuer ist gut, damit man nicht selbst oder den anderen verbrennt?

Ein tolles Feuer zu entfachen ist schon eine Kunst, ein Feuer im ausreichenden Maße am brennen zu halten,
ist aber wohl eine weit höhere Kunst.

Gefunden im Netz bei den Freitagsphilosophen



Herzlichen Dank an Eva, deren Bilder ich in diesem Jahr freundlicherweise verwenden darf :-)

© bäuerinnentreff 2008


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